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Shitstorm

Wir leben in Berlin, unsere Freunde denken und unsere Bekannten kennen Empathie. Da kommen wir leicht in die Versuchung zu glauben,
das sei die deutsche Welt. Doch um sich germanisch zu erden, brauchten wir in den letzten Tagen nur in die „sozialen(?) Netzwerke“ zu schlüpfen, um zu sehen wieviel Dumpfheit und primär nackte Angst im Land vorherrscht. Deutsche Musiker, Schauspieler und andere Künstler die sich für Flüchtlinge einsetzen, dürfen den Neid der Masse erleben:
„Das macht ihr nur, um in der Presse zu sein!“
Herbert Grönemeyer, Till Schweiger und die ´Toten Hosen` sind auf so etwas wahrlich nicht angewiesen, doch es zeigt aus welch´ Geistes Umfeld solche Anschuldigungen kommen – dort würde Jede(r) für ein bißchen Prominenz alles geben. Und nicht nur das: Lebensängste, wie sie persönlicher nicht sein könnten, prägen das Bild und werden auf die Asylanten übertragen. Und die gänzlich Bornierten fordern,
die „Ängste der Deutschen ernst zu nehmen“?
Schwer in Ordnung, aber wie organisiert man eine Massentherapie?
Denn – mit Realismus haben die verschwommenen Befürchtungen der shitstormer nichts zu tun. Um es einmal klar zu sagen:
kreativbuero-berlin steht auf der Seite der Asylanten, der Neuen, der Einwanderer. Deutschland braucht junge Leute und ist durch seine Geschichte verpflichtet ein ´save haven` zu sein. So einfach ist das.
Sollen die Dumpfen uns ´Gutmenschen` schimpfen –
das ist uns shit- (storm) egal. 🙂
Und noch eins, ihr ´echten Deutschen`:
Im Ausland schämen wir uns schon wieder, Ihr nervt!

kreativbuero-berlin wünscht einen empathischen Tag

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