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Die Partei hat es nicht mehr im Griff – und wir werden es spüren

Wie hier schon am 13.08.2015 angesprochen, scheint die chinesische Staatsspitze ihre Wirtschaft nicht mehr im Griff zu haben –
der Kapitalismus frißt seine Kinder. Drei Währungs-Schwächungen in China in diesem Monat haben keinen Effekt gezeigt, jetzt greifen die staatlichen Lenker zu verzweifelten Mitteln. (Renten-)Fonds wurde erlaubt an die Börse zu gehen. Normalerweise löst so ein Schritt einer Regierung durch den entstehenden Kapitalzufluss ein positives Kursfeuerwerk aus – doch nichts passierte. Ein ganz übles Zeichen für die Weltwirtschaft wenn die gewinnorientierten Finanzmanager der Fonds die Taschen zuhalten und nicht investieren. Die Angst ist größer als die Gier.
Nun soll die Deckungsquote des Eigenkapitals für die chinesischen Banken gesenkt werden, damit die Geldhäuser mehr Kredite vergeben können, was die Wirtschaft ankurbeln soll. Das war für Ende diesen Monats vorgesehen, vielleicht passiert es – so sagen es die Gerüchte – jedoch schon früher. Egal ob morgen oder zum Monatsende, solche Maßnahmen greifen erst in Monaten. All das zeigt die verzweifelten Versuche der Regierung die eine Tür zu schließen, durch die im Moment Zehntausende wollen: Die Aktien-Verkäufer-Tür. Dieser Woge aus Verkäufen scheinen die ´kommunistischen` Wirtschaftsführer nicht gewachsen,
die Finanzmarkt-„Geister die sie riefen“, werden sie jetzt nicht los.
Nun stellt sich die Frage inwieweit amerikanische bzw. europäische Börsen diesen Trend reflektieren. Im Moment werden sie in den asiatischen Strudel hineingezogen – unsere Voraussagen seit Anfang des Jahres an dieser Stelle für einen Abwärtstrend im Dax bis zu 10280 Punkten wurde schon weit unterschritten. Dreht die internationale Abwärts-
Spirale an den Börsen nur noch ein wenig weiter, steht die nächste internationale Finanzkrise vor der Tür. Sie erinnern sich?
Banken gehen pleite und wir zahlen …

kreativbuero-berlin wünscht uns allen viel Glück!
P.S.: Die halbe Edelstahlkugel von gestern ist ein Kinderspielgerät.

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