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China und wir

 

China und wir – im Abwärtsstrudel ?
Am 13.08.2015 posteten wir hier unsere ´BÖSEN BÖRSENGEDANKEN`
leider ist die (Wirtschafts-)Welt derweil noch wesentlich böser geworden: Die im Post angesprochenen Maßnahmen zur Wirtschaftsbelebung Chinas haben offensichtlich durchschlagend versagt, ansonsten hat sich nichts geändert – das ist nicht schön.
Ironischerweise ist die „rote Börse“ in Peking noch spekulativer ausgelegt als London oder New York und dadurch weniger mit der Realwirtschaft verpflochten – jedoch sollte die mentale Stimmung nicht außer acht gelassen werden: wenn die Wirtschaft meines Landes gefühlt in den Keller geht, verschiebe ich den Kauf des deutschen Autos und auch die neue Waschmaschine kann warten. So denkt auch das Fabrikmanagement, ungünstig für unseren Maschinenbau. Bisheriger Wert der deutschen Ausfuhren nach China ca. 66,6 Millarden Euro (Quelle DGWZ). Laut Spiegel online, der die Exporte sogar mit 75 Millarden Euro angibt, schrumpfen die deutschen Verkäufe um garstige 3 Prozent, erstmals sein 18 Jahren. Garnicht schön, bei einem der wichtigsten Handelspartner unseres Landes.
Denkt auch der DAX – vor fünf Monaten von uns bei 10220 Punkten gesehen – da kamen wir von oben. Heute wären viele Anleger froh über einen solchen Kurs, im Moment geht es in Richtung 9500 Punkte und ob dort ein Boden gefunden werden kann ist ausgesprochen fraglich.
Weiteres gibt Anlass zur Sorge: Weltweit verschrieben sich Länder der Oelproduktion und leider neigen Staaten – deren Einnahmequellen versiegen – zu agressivem Verhalten. (Das die Saudies im letzten Jahr historisch einmalige Kapitalverluste wegstecken mußten verblasste als Nachricht im Angesicht der barbarischen Hinrichtungen im Land.)
Im damaligen Post, erst im August letzten Jahres, schrieben wir über einen Ölpreis von ca. 50.- $, aktueller Tiefpunkt im ruinösen Preisverfall:
ca. 33,50$. Es gibt Gerüchte über ein Kursziel von 25.-$ …
Das kann Staatshaushalte killen, andererseits wird Fracking bei solchen Kursen unrentabel – der Planet wäre dankbar.
Der Kursverlauf im GOLD kann nur als entäuschend definiert werden, oder: als momentan günstige Einstiegsmöglichkeit. In wackeligen Zeiten setzen viele auf das gelbe Metall als ´save haven`,
vielleicht ist das eine Chance?

Sorry, ansonsten sehen die Wirtschaftsaussichten mächtig trübe aus;
kreativbuero-berlin wünscht trotzdem einen lebensfrohen Tag 🙂

´Aufgewärmtes` – leider immer noch brandheiß:
(bitte klicken) → BÖSE BÖRSENGEDANKEN vom 13.08.2015

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