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Exposé

BAHNHOF RHINOW
V. Weinhold-Hoppe / B. Zawadski
Bahnhofstr. 8
14728 Rhinow
www.kreativbuero-berlin.de

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A. DIE SITUATION
B. Zu Areal und Objekt  (Kurzfassung)
C. Erläuterungen/Baudetails
D. Gut zu Wissen

 

A. DIE SITUATION

Im Jahr 2011 erwarben wir,
das kreativbuero-berlin  (V. Weinhold-Hoppe und B. Zawadski),
den leer stehenden Bahnhof Rhinow, um diesen – in drei Schritten –
in den folgenden zwei Jahren zu sanieren.
Ab 2014 würden andere, fest zugesagte Aufgaben auf uns warten,
also musste umgehend gehandelt bzw. saniert werden.
Acht Ferienappartements sollten, thematisch unterschiedlich designt,
ein touristisches Highlight im Ländchen Rhinow entstehen lassen.
2012/13 torpedierten bürokratische Hemmnisse die schnelle Durchführung der Komplettsanierung des Objektes
(s. unter Fiktionen  BÜROKRATEN STERBEN“),
eine sechsstellige Fördersumme gaben wir unter den einzig
erschwerenden Bedingungen an den Staat bzw. die EU zurück.
Wir waren guten Mutes, mit der Zeit die Umbauten aus
Eigenmitteln zu stemmen, arbeiteten weiter, produzierten Ergebnisse.
Der erste Bauabschnitt im Bahnhof wurde 2014 erfolgreich abgeschlossen, doch jetzt fehlt uns – wie voraus gesehen – die Zeit.
Projekte und Auftragsarbeiten in Berlin lassen uns wenig Spielraum für ein zügiges Engagement in Brandenburg, also werden die weiteren
Ausbauschritte wesentlich langsamer erfolgen müssen.
Schade, denn das großzügige Objekt bietet viel Platz im Haus sowie
auf den Freiflächen, und der Acker für ein großes Projekt ist bereits bestellt – die Basisarbeiten an Haus und Hof sind erledigt.
Das solide, historische Bahnhofsgebäude mit der vorgelagerten Allee –
ein außergewöhnlich attraktiver Anblick, der zum  Träumen einlädt,
wie auch die Landschaft:
Die naturgeschützte Gegend ohne Windräder offeriert
mit ihren Hügeln und Seen reichlich Freizeit- und touristische Möglichkeiten – nur 1,5 Stunden von Berlin entfernt.
Die (Klein-) Stadt Rhinow hat alles, was zum täglichen Leben nötig ist: Bäcker, Fleischer, Super- und Baumärkte, Ärzte und Apotheke
sowie einen Bio-Hofladen in der Nähe.
Das Gyros vom mazedonischen Imbiss mit Lieferservice
dürfte das beste in Brandenburg sein und sonntags warten,
gleich gegenüber dem Bahnhof, frische Brötchen.

Immer schon beliebt bei Radlern, Wanderern, Segelfliegern,
Ornithologen und Anglern, kommt im Städtchen Neues hinzu:
Der Naturpark Westhavelland mit der Stadt Rhinow wurde im Februar des Jahres 2014 als erste Region Deutschlands durch die IDA
in die weltweit streng limitierte Liste der Sternenparks aufgenommen
und die BUGA 2015 wird ein Weiteres tun,
die Beliebtheit der Region voranzutreiben.

Wir würden uns freuen, schneller die restlichen Bauabschnitte
vollenden zu können, doch wie gesagt,
es wird jetzt Zeit brauchen, die restlichen Appartements fertigzustellen.
Und natürlich können wir unsere Arbeit, während weiter gehämmert wird, noch nicht zur Vermietung anbieten.
Was bleibt:
Weiter sanieren – und:
Na ja, es ist schon toll, ab und an über unsere kleine Allee zu fahren –
wir genießen es jedes Mal.

Sollten Sie sich für unsere Arbeit interessieren,
setzen Sie sich mit uns in Verbindung:
immobilien [at] kreativbuero-berlin [dot] de

 

B. ZU AREAL UND OBJEKT

Das Gelände des Bahnhofs Rhinow liegt in Ortsrandlage
und gliedert sich in drei Teile:

 1. Bauerwartungsland

Von der Grundstücksgrenze an der B 102 bis zum Bahnhofsgebäude
liegt ein Streifen von ca. 5.000 m² Bauerwartungsland.
Medien liegen in der Bahnhofstrasse bzw. in der B102 an.
In dem Streifen zwischen der Allee an der Bahnhofstrasse
und dem ehemaligen Gleisbett (inklusive)
wurde von der Stadt der Bau von Einfamilienhäusern angeregt.
Die andere Straßenseite der Bahnhofstrasse ist,
hinter Vorgärten, mit Einfamilienhäusern bebaut.
Rückseitig steht auf einer angrenzenden Rasenfläche eine kleine Tankstelle, daneben eine ehemalige Lagereigenossenschaft.

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2. Das BahnhofSgebäude
(Baujahr 1902-1910 – Teilsanierung 2012–2014)

Gebäudenutzfläche ca. 375 m²,
die Raumgeometrie des Architekten weist inkl. Keller u. Terrasse,
eine Fläche von 468 m² aus.

Der Baukörper, die Eingangshalle, das Treppenhaus sowie zwei abgeschlossene Wohnungen im ersten Obergeschoss sind komplett saniert (175 m²).

Mehr als 200 m² Wohnfläche sind beräumt und entkernt,
stehen uns zum weiteren Ausbau zur Verfügung.

Medien – Gas, Wasser, Strom – liegen an bzw. wurden mit dem Objekt neu verbunden.
ISO–Fenster/Rollläden u. Heizung neu,
die Dacheindeckung wurde vor ca. zwölf Jahren komplett ausgetauscht,
neuwertiger Zustand.

Umgebungsbebauung – Front: Einfamilienhäuser,
Rückfront: Lagereigenossenschaft

 

 

 

3. Hinter dem Bahnhof

Ca. 28.500 m² frei bebaubare Fläche (bis zum Horizont)

Das Grundstück ist zum großen Teil durch eine intakte,
eigene Straße (Breite: 6-10 m / Länge: ca. 500 m) erschlossen.

Zwei massive Backsteinhäuser
(ehem. Rampenschuppen und Werkstatt inkl. Garage)

evtl. Brunnen bzw. Zisterne

Umgebungsbebauung:
Im vorderen Teil Firma CNC (anthroposophische Stiftung),
weit im hinteren Teil rechte Seite „Dorf“–Fußballplatz,
links freie Felder.

Laut Gutachten der Deutschen Bahn ist das gesamte Areal altlastenfrei. Alle Gleise bzw. Bahnanlagen sind entfernt.

 

C. ERLÄUTERUNGEN

zu 1. Bauerwartungsland

Ca. 5.000 m²

Durch die gesunden Bäume und die historische Pflasterung der
Bahnhofsallee findet eine Bebauungsplanung für Einfamilienhäuser
hier ein außergewöhnliches Ambiente vor.
An einer privaten Allee zu wohnen,
wird für Eigenheiminteressierte ein Argument sein.
Das wurde von Bauträgern bereits erkannt.
Konkrete Angebote, die Fläche zu verkaufen, wurden von uns abgelehnt.

 

zu 2. Das Bahnhofsgebäude

Ausgebaute Wohnfläche: ca. 175 m²
Überdachte Terrasse: 12,75 m²
Keller: 61,30 m²
Nutzfläche laut Raumgeometrie des Architekten: 468 m²

Der durchgeführte erste Bauabschnitt beinhaltete die Sanierung
der Eingangshalle, des Hausflurs und des ersten Obergeschosses –
einer abgeschlossenen Einheit.
Weitere Ausbaumaßnahmen können im Gebäude auf über 200 m² durchgeführt werden, ohne den fertiggestellten Teil zu tangieren.

Als Designer (www.kreativbuero-berlin.de) lag uns ein ansprechender Teilausbau des Bahnhofsgebäudes am Herzen –
nichtsdestotrotz wurden von uns die ordnungsgemäßen Grundregeln einer jeden Sanierung im gesamten Objekt zur Anwendung gebracht.

BESCHREIBUNG DER ABGESCHLOSSENEN ARBEITEN AN: BAUKÖRPER, STROM, FENSTERn, HEIZUNG, EINGANGSHALLE, HAUSFLUR, KELLER,
WE 1.OG rechts, WE 1.OG links
BAUKÖRPER
  • Aufnahme zur Konservierung des Bestandes:
    Die Grundstruktur der Eingangshalle mit dem historischen Fahrkartenschalter und der gläsernen Kofferklappe sowie Details aus der Entstehungszeit wurden gesichert
    (im späteren Ausbau hervorgehoben).
  • Entrümpelung des Gebäudes
    und Müllbeseitigung auf dem Gelände
  • Baubestandsprüfung und Sanierungsbedarfsaufstellung
    Architektenplanung / Brandschutzkonzept

Entkernung, es wurden ca. 30 Tonnen Müll und Schutt entsorgt:

  • Erdgeschossberäumung inkl. Freilegung Rundbogen Saal /
    Demontage WC-Anlage Stellwerk
    Reaktivierung von separatem Zugang durch Freilegung einer Außentür (linke Hausseite)
    Beräumung 1.OG inkl. Entfernung nicht tragender Wände/Entsorgung Badruinen
    Entkernung DG inkl. div. provisorischer Zimmer/Räucherkammer komplette Zwischendecke incl. komplettem Altdachschutt
    Schuttbeseitigung Keller in erheblichem Ausmaß
    Schaffung von Baufreiheit, Beseitigung von Nägeln, Schrauben,
    Dübeln und Kabeln, Demontage von Antennen, unnützer Blitzableiter, Vogelnestbeseitigung
  • Dachstuhlkontrolle auf aktuellen Schädlingsbefall (kein Befund)
  • Dachuntersuchung durch Dachdecker,
    kleine Reparaturen durchgeführt,
    Kamineinfassungen außen erneuert,
    Kamin im Dachboden neu verputzt
  • Bohrproben in Fußböden bzw. Decken –
    keinerlei negative Ergebnisse
  • Backsteinuntersuchung auf Materialbestandteile und Dämmwirkung, positiv
  • Reparatur und Austausch/Neuerstellung der Dachentwässerung sowie Blitzschutzanlage
  • Freilegung und Reparatur/Erneuerung
    von Dachentwässerungsrohren im Boden
  • Entfernung von feuchten Putzflächen
    im gesamten Keller-Frontbereich
    Da Wasser durch die gebrochenen Dachentwässerungsrohre
    unter Erdniveau in den Keller eingedrungen war,
    war eine Trockenlegung erforderlich
    und wurde erfolgreich abgeschlossen.
  • Erneuerung der Abwasserrohre (gedämmt)
    sowie Sanierung der Auffanggrube
  • Erneuerung von Zuleitung wie auch neue Mepla-Frischwasserrohre im Haus
  • Reinigung sowie neue Verfugung im gesamten Sockelbereich / Graffiti-Beseitigung (Gebäudefront und Seiten)

 

STROM
  • Entfernung div. umfangreicher Bahn-Stromanlagen,
    Starkstromkabel, Sicherungskästen
  • Neue Zuleitung im Haus, sämtliche Anschlüsse,
    Leitungen unter Putz und neu
  • 2x große Hauptsicherungskästen (EG + 1.OG)

 

FENSTER

Entsorgung aller vorhandenen alten Fenster/Außentüren
inkl. Zargen, Rollläden, Vordächern

Einbau von 44 neuen Fenstern und einem Dachflächenfenster
(Alle im Drei-Scheiben-Iso-System):

  • Separater Insektenschutz an jedem Fenster
    (außer Rundfenster im Flur)
  • Rückwärtige und alle Erdgeschossfenster/-türen (25x)
    mit Aluminiumrollläden und innenliegenden Kästen
    sowie individuell schaltbarer elektrischer Motorsteuerung.
    Auf Knopfdruck lassen sich die Rollläden durch Taster individuell bedienen,
    jedoch auch elektronisch über Fernbedienung
    (alle Rollläden öffnen/schließen gleichzeitig).
  • Drei Iso-Glas-Außentüren inkl. Achtpunkt-Verriegelung
    und zusätzlichem Schließkreislauf
  • Alle Fenster/Glastüren mit einbruchshemmender, massiver Riegelfassung im Rahmen und zusätzlich separat verriegelbaren Schlössern
  • 3x Fenstersondergrößen (Stellwerk),
    ein Rundfenster mit Ornament (Spezialanfertigung)
  • Anfertigung und Installation von individuellen Fensterbrettern

 

HEIZUNG
  • Erneuerung der Gaszuleitung im Boden vom Verteiler zum Haus
  • Einbau einer neuen Gasverteilungs–
    bzw. Gasverbrauchsleitung im Haus, Zähler
  • Neue Heizung (Brennwertkessel Fa. Wolf) –
    Abnahme durch den Schornsteinfeger ist erfolgt
  • Neue, gedämmte Kupferleitungen und Heizkörper
  • Neue Abgasleitung (Fa. Wolf) im Kamin
  • Vorwärmen des Hauses durch telefonische Inbetriebnahme der Heizung möglich
    Die Heizanlage ist auf evtl. Zuschaltung
    von EG und DG dimensioniert, mit Anschlussstutzen.
  • Warmwasserbereitung über bakteriologisch unbedenkliche
    Durchlauferhitzer in den WE

 

EINGANGSHALLE
  • Ausgleichen und Spachteln, Schleifen und Streichen von Wänden und Decke in kunsthandwerklicher Qualität (keine Tapeten)
  • Trockenbaukasten als Ummantelung neben dem Eingang
  • Reparatur, Spachteln, Schleifen und Lackieren
    von Fahrkartenschalter und Kofferklappe
  • Farbbeseitigung auf allen Glasflächen, teilw. beidseitig
  • Elektrik unter Putz, Steckdosen, Lichttaster,
    Verlegung der Situationsbeleuchtung
  • Reinigung und Aufarbeitung des Terrazzobodens
    und neue, lackierte Sockelleisten
  • Historische Deckenbeleuchtung in eingebrachtem Stuckkranz, geschaltet mit 2x Eckbeleuchtung auf Bewegungsmelder-Basis
  • Einbau von einbruchshemmendem Isoglas
    sowie hochwertiger Türgarnitur und Schließanlage in
    die Eingangstür, Holzarbeiten, Schleifen, mehrfach Lackieren
  • Zusätzliches, schließanlagenintegriertes Stangenschloss
    am Eingang, Kupferbriefkasten

 

HAUSFLUR
  • Ausgleichen und Spachteln, Tapezieren und Streichen der oberen Flurwände
  • Schleifen und Lackieren der unteren Flurwände (Schmutzschutz)
  • Reparieren, Spachteln, Streichen von Saaltüren/Zargen
    und Tür/Zarge zur Eingangshalle
  • Decke im Trockenbau beplankt und verputzt, gespachtelt, geschliffen, gestrichen
  • Neue Elektrik und Flächenbeleuchtung des Elektrokastens
    mit Bewegungsmelder im EG
  • WLAN-Station mit Sichtfenster, Podest 1.OG
  • Wände hinter Garderoben mit „Elefantenhaut“ belegt
  • Zeitgesteuerte Flurbeleuchtung (od. Dauerlicht) auf Diodenbasis
    an der Decke sowie gleichgeschaltete Dioden-Lichtleisten
    im Sockelbereich vom EG bis zum DG
  • Entfernung von altem Treppenbelag (mehrfach),
    Abschleifen und Reparatur der Stufen
  • Reparatur und Holzsanierung der gesamten Treppe inkl. Handlauf bis zum DG, Erneuerung/Rep. von Traljen, mehrfacher Schliff
  • Belegen der Treppe, Traljen und des Handlaufs mit feuerhemmender Farbe (3x), und Auftragen von Abschlusslack (2x) nach DIN,
    so dass der FH-Standard eines öffentlichen Gebäudes erreicht ist
  • Belegung der Treppen und Podeste mit Teppichboden,
    Teppichstangen aus Aluminium
  • Ertüchtigung der Kellertür, Türgriff „Schwellenschraube“, Schloss
  • Reinigen und Aufbereiten von Terrazzoboden, Trockenbausockel, neue Sockelleisten, Lack
  • Einhausung mit Trockenbau sowie Tür- bzw. Zargeneinbau
    zur Kälteabdichtung vom Hausflur zum Dachgeschoss.
    Bei Ausbau des DG können die verbauten Materialen leicht entfernt und wiederverwendet werden.

 

TERRASSE

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  • Reinigung und Grasbeseitigung bis zum ehem. Gleisbett
  • Reparatur und neue Belegung von 2x Geländer, Lack
  • Anstrich der Veranda-Seitenwände
  • Verfüllung und Pflasterung des Stellwerkschachtes

 

KELLER
  • Teilweise Entfernung/Erneuerung von Erdaushub
    bei Boden und Kellerfenstern, Reinigung
  • Wiederherstellung der Elektrik/Beleuchtung
    inkl. separatem Sicherungskasten
  • Sanierung Heizungsraum
  • Heizungskessel- und Leitungserneuerung

 

WOHNUNG 1.OG rechts, ca. 58m²
(2 Zimmer, Wohnküche, Bad)

Sämtliche Wände und Decken sind in kunsthandwerklicher Qualität ausgeglichen, verputzt, geschliffen und gestrichen (keine Tapeten).

1. Küche
  • Eingangstür aufgearbeitet, geschliffen, lackiert, neues PZ-Schloss, Zylinder, Türspion
  • Hervorhebung von Deckenwinkeln
    und Einbringen von Deckenstufungen
  • Durch doppelt beplankten Trockenbau inkl. Geräuschdämmung
    ein neues Eckzimmer geschaffen
  • Der Einbau eines historischen Doppelfensters mit Ätzungen
    (aus der Biedermeierzeit) im Eckzimmer ermöglicht die beidseitige Tageslichtbeleuchtung der Küche.
  • Zwei historische Türen inkl. Zargen restauriert, geschliffen, lackiert, eine schallgedämmt profilierte Tür samt Zarge neu eingebracht
  • Neue Elektrik inkl. Sicherungskasten und zwei Hauptschaltern für getrennte Stromkreisläufe, über die bei dem Verlassen der WE der komplette Strom (Kühlschrank/Steckdosen extra) ausgeschaltet werden kann
  • Deckenlampe, Steckdosen (Boden- und Griffhöhe),
    Anschluss E-Herd/Abzugshaube
  • Küchendecke mit integrierten Dioden-Downlights
  • Diodengespeiste Lichtsäule mit Farbwechselmöglichkeit
    (sichtbarer Holzständer ist ein historisches Detail)
  • Fußboden mit Füllmasse nivelliert und mit Ausgleichmatten belegt, hochwertig gefliest inkl. Sockelleisten in Bodenmaterial
  • Küchentischwand und eingebauter Tisch
    sowie Lichtsäule einheitlich mit Fliesen belegt
    und mit Aluminium-Abschlussleisten verkleidet
  • Einbauküche mit Markengeräten inkl. Kühlschrank und Frost,
    Spülmaschine, Backofen, Abzug, Schränken, Mikrowelle
2. Bad
  • Vollständige Isolierung des Unterbaus gegen Feuchtigkeit,
    Duschpodest
  • Bodenverfliesung mit hochwertigen,
    großen Bodenplatten (60 x 60 cm)
  • Wandfliesenspiegel im oberen Duschbereich speziell zugeschnitten
  • Handgefertigtes Kachelbild
    und design-identische Rahmung um eingelassenen Spiegel
  • Zwei Lichtkreisläufe:
    Bewegungsmelder für Licht über Spiegel und
    unter Villeroy-Boch-WC
    Lichtschalter für Deckenlicht
  • Große Duschtasse, Duschabtrennung aus Sicherheitsglas
  • Duschpaneel mit Regen-, Düsen- und Wasserfallfunktion,
    Handbrause
  • Speziell zugeschnittene Duschmatte
  • Waschbeckenwand mit verfliestem Trockenbau-Vorbau und Ablage
  • Waschbecken mit Designarmatur
  • Badheizkörper in Spiralform
    zur Lagerung und Anwärmung von Handtüchern
  • Durchlauferhitzer
3. Eckzimmer
  • Hochwertiger Laminatboden inkl. Trittschalldämmung
  • zwei diffuse Deckenlampen (Glasguss)
  • Bettnische mit unterbautem Schrank und integrierten Heizungsrohren
  • Kirchenfenstervorlage als Wandbesatz
  • Messinglampe mittig (ehemals Ferienhaus Erich Honecker)
  • Schlafnischenwände komplett mit Elefantenhaut belegt
  • TV-Anschluss
4. Museumszimmer
  • Hochwertiger Laminatboden inkl. Trittschalldämmung
  • Design-Deckenlampe
  • Wandbesatz: Haustor, geschnitzte und gedrehte Ornamentik, wahrscheinlich Ende 18 Jahrhundert, Norddeutschland,
    historisch originale Farbgebung ergänzt, schwarz gerahmt,
    hinterleuchtet
  • Bett passend zum Tor angefertigt, mit Dioden unterleuchtet,
    Lattenroste mit Motorverstellung
  • Rest der historischen Wandbemalung des Gebäudes konserviert, mit montiertem Spiegel
  • TV-Anschluss

 

WOHNUNG erstes OG links, ca. 72m²
(2 Zimmer, Wohnküche, Flur, Bad)

Eingangstür aufgearbeitet und lackiert,
neues PZ-Schloss, Zylinder und Türspion.

Sämtliche Decken und Wände sind in kunsthandwerklicher Qualität ausgeglichen und verputzt, geschliffen und gestrichen.

1. Diele
  • Links neben der Eingangstür Sicherungskasten sowie zwei Schalter für zwei getrennte Stromkreisläufe, die beim Verlassen der Wohnung eine Abschaltung sämtlichen Stroms
    (Kühlschrank/Steckdosen extra geschaltet) möglich machen
  • Minimal abgehängte Decke mit integrierten Dioden-Downlights
  • Fußboden original, abgeschliffen, lackiert, poliert, neue Scheuerleiste
2. Bad
  • Fußbodennivellierung, Ausgleichsmatten,
    vollständige Isolierung des Bodens gegen Feuchtigkeit
  • Bodenfliesen von hoher Qualität
  • Wandverfliesung über Heizung und Tür mit speziell angepasstem Zuschnitt
  • Waschbeckenwand mit verfliestem Vorbau und Ablage
  • Zwei Lichtkreisläufe:
    Bewegungsmelder für Licht über dem Becken, im Reifenwaschtisch, unter dem Villeroy-Boch-WC,
    Lichtschalter für Deckenlicht
  • Badewanne mit hochgelegtem Einlauf (Waschstation)
    und Duschpaneel mit Regendusche und Handbrause
    sowie Verbindungsschläuchen in Schwarz
  • Rundwaschbecken und schwarze Armatur auf Riffelblech und Reifenwaschtisch (beleuchtet)
  • Badheizkörper in Spiralform zur Lagerung und Anwärmung von Handtüchern
  • Durchlauferhitzer
3. Küche
  • Restaurierung von historischen, bleiverglasten Fenstern und deren hinterleuchteter Einbau (mit Farbwechsel) in eine neu erstellte Trockenbauwand, passende Deckenlampe
  • Zwei Deckenlampen, zusätzlich schaltbar
  • Anschlüsse E-Herd und Abzugshaube,
    Steckdosen (Boden- und Griffhöhe), Taster
  • Fußboden mit Füllmasse nivelliert und mit Ausgleichmatten belegt, hochwertig verfliest,
    inkl. Sockelleisten im Bodenmaterial (s. Arbeitsplatte)
  • Einbauküche mit Markengeräten inkl. Kühlschrank und Frost,
    Spülmaschine, Backofen
  • Arbeitsplatte des Küchenblocks mit farbgleicher Bodenfliese belegt
4. Kleines Zimmer
  • Türschwelle originalgetreu erneuert
  • Farbliche Aufarbeitung der Originaldielung und identische Behandlung von Innentürblatt und Fensterbrett sowie Ablagen
  • Wanddesign „Briomio“ (zaza 2014)
  • TV-Anschluss
5. Großes Zimmer
  • Entfernung der Mittelwand zur beidseitigen Erhellung des Raumes mit Tageslicht, bei weiterer Erkennbarkeit des ehemaligen
    Bauzustandes durch eingelassenen Boden– bzw. Wandpfeil
  • Abziehen des vorhandenen Plankenbodens
    (vermutlich aus der Entstehungszeit),
    Schliff, mehrfache Lackierung,
    kein verkleisternder Verschluss der Dielenritzen,
    neue Scheuerleiste (lackiert)
  • Abdeckung der ehemaligen Ofenfläche im Boden durch gusseiserne Jugendstil-Kaminplatte/Riffelblech
  • Vier getrennt schaltbare Deckenlampen
  • zwei TV-Anschlüsse

 

zu 3. HINTER DEM BAHNHOF
  • Die Fläche des ehemaligen, ländlichen Verladebahnhofes,
    ca. 28.500 m² beräumte, bebaubare Fläche
  • Schuppen:
    Zwei massive Backsteinhäuser sind von Müll gesäubert
    und entkernt:
    Der erhöhte „Rampenschuppen“ (ca. 40 m²) ermöglicht die Zufahrt mit einem Fahrzeug bzw. bequemes Beladen eines LKW. Sanierungsarbeiten sind hier nötig.
    Der „Werkstattschuppen“ (ca. 50 m²) umbaut eine PKW-Garage
    (Fenster/Tor fehlt) und hat zwei verschlossene Räume, deren
    Fenster mit Lochblechen gesichert sind. Beide Häuser sind trocken.
    Im Anschluss ein ehemaliger, romantisch verwilderter Kleingarten. Das Gartenhaus bzw. Garage hier sind zum Abriss vorgesehen.
  • Höher gelegen als das umgebende Land,
    ist das Areal vor Wasser sicher.
    Die gesamte ehemalige Bahntrasse,
    im hinteren Teil des Grundstücks beachtliche ca. 30 bis 40 Meter breit, ragt auf einem Damm ca. vier Meter über dem eigentlichen Bodenniveau der angrenzenden Felder in die Höhe.
    Dieser Teil des Grundstücks ist von alten Eichen umstanden und gewährt einen wunderbaren Weitblick über die angrenzenden Äcker. Wenn dann die Kraniche vorbeifliegen…
  • Im vorderen Teil befindet sich auf dem Grundstück eine kleine,
    unfallsicher abgedeckte Zisterne bzw. ein Brunnen,
    an dem früher die Dampflokomotiven mit Wasser versorgt wurden.
    Inwieweit die Anlage zur eigenen Brauchwassernutzung
    eingesetzt werden kann, wurde von uns nicht geprüft.
  • Das „Highlight“ des Areals ist die intakte Kopfsteinpflasterstraße, eine durchgehende Verlängerung der Allee vor dem Bahnhof.
    Mit einer Breite bis ca. 10 Meter gewährt sie den bequemen Zugang bis weit in das Grundstück hinein und macht im Sommer wie im Winter eine Nutzung der Fläche problemlos möglich.
    Hier müsste mal „gekehrt“ werden,
    ansonsten ist die Straße in einwandfreiem Zustand.
  • Die noch vorhandenen Lichtmasten könnten reaktiviert
    und so das Gelände beleuchtet werden.
  • Die Bebauung der Fläche mit Häusern, Pferdehallen, Ställen oder Werkhallen erscheint uns, bei Zustimmung des Bauamts und der Stadt Rhinow, unproblematisch.
    Auf 28.500 m² sollten kreative Ideen verwirklicht werden können.

 

D. GUT ZU WISSEN

  • Träumereien:
    Neben der von uns angestrebten Wohn-Touristik würde das
    Bahnhofsgebäude durch Schnitt und Aufteilung auch vielschichtige
    andere Nutzungsmöglichkeiten offerieren:
    Wohnvermietung, Büro und Erholung
    oder ein Mix zwischen Arbeit im Erdgeschoss und Privatheit im OG.
    Der ehemalige Wartesaal mit der angeschlossenen Terrasse könnte als Versammlungs-, Party- oder Seminarraum dienen.
    Oder auch als kleine Gastronomie mit Terrasse.
    Der Zugang würde dann gesondert vom restlichen Haus,
    über die Terrasse erfolgen…
  • Die oben nicht erwähnte Möbelausstattung
    (z.B: zwei original Sessel „Wassily“ mit Marcel-Breuer-
    Namensprägung im Leder oder die drei roten Designsofas der Fa. Ewald Schilling) sowie weitere Lichtinstallationen
    (spanisches Bett, Jugendstilofen, Steinlampe),
    wie auch die bis hin zum Korkenzieher komplett ausgestatteten Küchen und die nagelneuen Bett- Matratzen / Auflagen sind funktionstüchtig, so dass die beiden Wohnungen bezugsbereit sind und sofort ein abgeschlossenes, stilvolles Ambiente bieten.
    Mehr über Möbel und Ausstattung entnehmen Sie bitte den
    beigefügten Fotos oder fragen Sie die Ausstattungsliste bei uns an.
  • Da genügend Kamine vorhanden sind, ist der Anschluss von
    zusätzlichen Kaminöfen laut Aussage des Schornsteinfegers problemlos möglich.
  • Die zwei geplanten Wohnungen im Stellwerkteil sind durch Außentüren begehbar, so dass bei einem weiteren Ausbau (geplant für 2015) die jetzt schon sanierten Flächen nicht tangiert werden.
    In diesem Teil des Hauses schlummert ein Kuriosum:
    Durch den späteren Anbau des Stellwerks (1910) an den komplett fertigen Bahnhof sind Tür und Fenster des Raumes zum Stellwerk mit rustikalen Innenholzklappläden aus der Entstehungszeit des Gebäudes (1900) versehen.
    Ein erhaltenswertes Detail – wie auch ein ummauerter Kriechboden im Stellwerk selbst: Hier liefen in einer Tiefe von ca. 1,20 m unter Fußbodenniveau die Stahlseile der mechanischen Bahnsignale in das Gebäude.
    Der auf ca. 6 m² entfernte Stellwerkboden
    gibt zwischen den massiven Stahlträgern eine Situation frei,
    die nach einem Streifen aus Glasfußboden schreit:
    Große gusseiserne Räder und Rollenführungen,
    mit massiven Schraubköpfen im Boden fest verankert.
    Diese Relikte eines Industriezeitalters, das längst Geschichte ist,
    schön aufgearbeitet, gestrichen, mit Licht hinterlegt, unter Glas –
    ein Fußboden der Sonderklasse.
    Diese Bodensituation und die großzügigen Fenster des Stellwerks, was für ein Raum!
    Ich komme schon wieder ins Schwärmen…
  • Sollte die Ausbaureserve im EG nicht ausreichend sein,
    steht das völlig entkernte Dachgeschoss mit seinen neu eingebauten Fenstern und schönem Blick für eine Erweiterung zur Verfügung, hier sind zwei Appartements von uns geplant.
  • Eine komplette Ausführungsplanung nebst Brandschutzkonzept und Baugenehmigung
    (inkl. Anhängen, Genehmigungen plus Umweltschutztestat etc.) für insgesamt sieben Wohnungen im Objekt liegt vor.
  • Hauseingang, Flur, sowie Türen und Fenster im ersten OG sind mit Vollmessing-Beschlägen der Fa. Messing-Zawadski aus Berlin ausgestattet.
    (Referenz Berlin: Rotes Rathaus, Bode- und Neues Museum, Tchoban Foundation)
  • Eine erweiterbare Schließanlage
    für Hauseingang und Wohnungstüren ist installiert.
  • Es erfolgte eine Montage von div. Bewegungsmeldern, Leuchten/Kameras an der Terrasse, am Haus und am Rampenschuppen. Bitte haben Sie Verständnis: Details über Haussicherung/Alarmanlage geben wir nicht an.
  • Die Büsche an der Allee und im Bahnhofsumfeld
    wurden beschnitten, die Allee gesäubert, das Areal gereinigt.
    Ein Baumschnitt und das Entfernen der Grasreste im Alleepflaster steht für den Herbst des Jahres 2014 / Frühjahr 2015 noch aus.
  • Die Stadt plante, die Bahnhofstrasse zu erneuern.
    Da jedoch dafür die Gelder fehlten und die Anwohnergrundstücke von einem Straßenausbau tangiert würden – was rechtlich schwierig durchzusetzen wäre – wurde im Mai 2014 eine vollständige Reparatur der Bahnhofstrasse durch die Stadt vorgenommen. Prima!
  • Das kleine Waagenhaus (ca. 15 m²) vor dem Bahnhof ist unsaniert, aber trocken – kann also genutzt werden.

Sollten Sie Fragen zu unserem teilsanierten Bahnhof
oder dem zugehörigen Gelände haben,
setzen Sie sich einfach mit uns per Mail in Verbindung.
Besuche bitte nur nach vorheriger Terminabsprache –
per Mail oder postalisch:

immobilien [at] kreativbuero-berlin [dot] de

kreativbuero-berlin.de
c/o  Messing-Zawadski
Elbestr. 39
12045 Berlin
Tel.: 030-613924 – 0

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